Raclette in der Pfanne zuzubereiten ist einfach und zeitsparend.

Raclette PfanneMeistens bleibt nach einem Raclette Essen einiges über. Besonders dann, wenn viele Personen um den XXL Raclette Grill gesessen haben. Mit diesen Zutaten lässt sich am Folgetag prima nochmal ein Raclette aus der Pfanne zaubern.

Auch für Leute, die sich keinen Raclette Ofen zulegen wollen, ist Raclette aus der Pfanne eine schmackhafte Alternative. Daneben benötigt man so auch kein weiteres Raclette Zubehör.

Pro Person rechnet man um die 250 Gramm Käse sowie die gleiche Menge an Kartoffeln oder Brot. Die Kartoffeln werden mit der Schale circa eine halbe Stunde weich gekocht. Je nach Geschmack werden jetzt noch zusätzlich andere Gemüsesorten, wie Zucchini, Paprika oder Zwiebeln gerüstet und mit in die Pfanne gegeben.

Wenn das Gemüse gar ist, wird der Raclette-Käse oder andere Käsesorten mit dazugegeben. Den Käse dabei nicht zu lange erhitzen, ansonsten tritt das Fett aus. Der Käse sollte lediglich schmelzen. Danach werden einzelne Portionen auf Tellern angerichtet. Traditionell werden Beilagen, wie Essiggurken, Senffrüchte, Silberzwiebeln und Maiskolben auf den Tisch gestellt.

 

Raclette in der Pfanne zubereiten: Welcher Käse passt am besten?

Für ein Raclette ist Käse natürlich die wichtigste Zutat. Am besten ist es einen leicht schmelzenden Käse auszuwählen. Beim Racletteessen kommt es natürlich auch darauf an, was gut schmeckt und so gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Käsesorten, die sich im Pfannengericht besonders gut machen. Allen voran steht selbstverständlich der klassische Raclette-Käse, der fertig in Scheiben im Supermarkt oder an der Käsetheke gekauft werden kann.

Raclette KäseRaclette-Käse zeichnet sich durch seine besonders guten Schmelzeigenschaften aus und ist würzig im Geschmack. Ebenfalls sehr herzhaft ist Gorgonzola, oder Blauschimmelkäse, der ebenfalls sehr gut schmilzt. Da Blauschimmelkäse einen sehr intensiven Geschmack hat, sollte man die Raclette-Zutaten in der Pfanne nur sparsam salzen.

Eine Alternative zu Gorgonzola stellt Roquefort dar. Eine weitere beliebte Käseart ist der italienische Mozzarella aus Kuh- oder Büffelmilch. Während die Kuhmilch-Variante eher neutral schmeckt, besitzt Büffelmozzarella einen ganz intensiven Geschmack. Beide Sorten schmelzen sehr schnell und gut.

Eher etwas zurückhaltender im Geschmack ist der Bergkäse, zu dem Sorten wie Emmentaler oder Appenzeller gehören. Beim Appenzeller gibt es allerdings große Unterschiede, manche Sorten sind sehr würzig, sie sind dann meistens sehr lange gereift. Je älter der Bergkäse, desto herber ist auch sein Geschmack. Bergkäse ist normalerweise salzarm und besitzt gute Schmelzeigenschaften. Da er wenig übertrumpfend im Geschmack ist, eignet er sich ausgezeichnet zum Raclette in der Pfanne.

 

Tipps zur Käseverwendung beim Pfannenkochen von Raclette:

Raclette-Käse hält sich im Kühlschrank eingepackt bis zu einer Woche. Vakuumverpackt kann der Käse sogar 2 Monate aufbehalten werden. Der Käse sollte mindestens eine halbe Stunde vor dem in die Pfanne geben aus dem Kühlschrank genommen werden. Die Käserinde beim typischen Raclettekäse muss nicht weggeschnitten werden, da sie beim Schmelzen ein besonderes Aroma abgibt und knusprig wird.

Hawaii Toast

Damit sich das cremige Käsearoma ohne Fett-Abscheidungen entfalten kann, sollte man den Käse in der Pfanne nicht allzu stark erhitzen. Raclette-Käse, der übrig geblieben ist, kann am Folgetag für Salate oder Brote sowie Aufläufe sehr gut verwendet werden. Für Toast-Hawaii eignet sich Raclette-Käse übrigens mit am besten.

Fazit: Raclette in der Pfanne mit verschiedenen Käsesorten zuzubereiten, geht nicht nur sehr schnell, sondern ist auch sehr vielseitig und deshalb für jeden geeignet.