Raclette, welches vom Wort „racler“, was „abstreichen“ bedeutet, abgeleitet ist, wird traditionell mit Raclette Brot, Pellkartoffeln, sauren Gurken, Silberzwiebeln sowie Senffrüchten gereicht.

Racletteessen

Der spezielle Raclette Käse ist frei von Laktose, Zusatzstoffen und antibiotisch wirkenden Stoffen. Zu anderen beliebten Käsesorten zählen: Gouda, Cheddar, Gorgonzola, Bergkäse, Mozzarella, Roquefort oder Pecorino – all diese Käsearten besitzen schnell schmelzende Eigenschaften.

Je nachdem, welche Art Raclette Ofen verwendet wird, benötigt man einen Laib Käse oder Käse in Scheiben. Zum Racletteessen eignen sich Getränke, wie Weißwein, Rose sowie Kräutertees.

In Bezug auf die Reinigung macht es Sinn das gesamte Raclette Zubehör vorab in kaltem Wasser einzuweichen. Anschließend lassen sich das Raclette Geschirr, das Besteck und die Pfännchen gründlich im Geschirrspüler reinigen.

Hat man einen XXL Raclette Grill oder eine Raclette und Pizzaofen Kombi erschwert dies die Reinigung, solange diese nicht modular aufgebaut ist und in kleinere Teile zerlegt werden kann. Bei Raclette Grills mit Natursteinplatte muss man bei der Reinigung aufpassen, dass man den Stein nicht beschädigt.

 

Die beliebtesten Beilagen fürs Raclette: Brot und Kartoffeln

Sowohl in der Schweiz als auch in anderen europäischen Ländern gehören neben Kartoffeln auch diverse Brotsorten klassischerweise zum Raclette dazu. Mit Raclette Brot ist hier nicht einfach nur einfaches Weißbrot gemeint. Je nach individuellem Geschmack können herzhafte und süße Brotsorten auf den Tisch kommen.

Raclette Brot

Besonders beliebt ist zum Beispiel die Verwendung von Laugengebäck sowie Zwiebel- und Kartoffelbrot. Auch herkömmliches Graubrot oder ausgefallene Mehrkornbrote sowie Nussbrote passen ausgezeichnet zum Raclette dazu. Ebenfalls oftmals zum Raclette gereicht wird Knäckebrot. Wichtig bei Knäckebrot ist, dass man es wirklich nur ganz kurz überbacken darf, damit es nicht zu feucht wird und an Knusprigkeit verliert.

Wer es lieber süß mag, ist mit frisch gebackenem Früchtebrot, wie zum Beispiel Rosinenbrot beraten. Die Rosinen harmonieren ausgezeichnet mit herzhaften, würzigen Käsesorten. Mexikanisch angehauchte Raclette-Beilagen sind Maischips, also Tortillas, die in den Raclette-Pfännchen wunderbar mit Käse und Speck oder scharfen Jalapenos überbacken werden können.

Weitere Beilagen:

Neben verschiedenen Gewürzen, wie Pfeffer, Curry oder Chili kann man zum Raclette auch Oliven, Avocado, eingelegte Knoblauchzehen, gefüllte Paprika oder gehackte Kräuter reichen. Auch Nüsse, Senf, Chutneys, Pilze und frisch zubereitete Salate passen ausgezeichnet zum Raclette. Für den Raclette Grill sind Fleisch, wie Schinkenwürfel, dünne Rindsfiletstücke, Würstchen, Bratspeck oder kleine Lammstücken hervorragend geeignet.

Wenn man Fleisch als Beilage zum Raclette servieren möchte, ist es sinnvoll dieses am Vortag mindestens 24 Stunden marinieren zu lassen. Um rohes Fleisch zu erhitzen, sollte man extra Besteck verwenden. Schweinefleisch und Geflügel sollten komplett durchgegart werden. Auch Fisch und diverse Gemüsesorten, wie Maiskolben, Paprika, Zucchini etc. können auf dem Raclette Grill zubereitet werden.

 

Welche Mengen an Käse und Beilagen fürs Raclette werden empfohlen?

RacletteschaufelnDie Mengenangaben für ein Racletteessen richtig abzuschätzen kann schwierig sein. Orientieren kann man sich daran, dass zwischen 200 und 250 Gramm an Käse pro Person, sowie die gleiche Menge an Kartoffeln oder Brot  gereicht werden. Wenn man zusätzlich Fleisch und Gemüse auftischen möchte, sind hierbei jeweils 120 bis 150 Gramm empfehlenswert.

Falls man nach dem Essen noch Raclette-Käse übrig haben sollte, muss man diesen nicht wegwerfen. Der Käse kann problemlos in den Tiefkühler getan werden und beim nächsten Raclette wieder zum Einsatz kommen. Alternativ kann man den Käse am nächsten Tag zum Überbacken eines Auflaufs verwenden oder eine Raclette-Pfanne mit den restlichen übrig gebliebenen Zutaten zaubern.

Das Raclette Brot kann am Folgetag natürlich ebenfalls noch verzehrt werden.